Tipps und Info - Bereifung allgemein

 

 

Reifengas


Das Befüllen von Fahrzeugreifen mit einem modernen Reifengas bietet im Vergleich zur Luftbefüllung eine Reihe von Vorteilen, die je nach Einsatzart der Reifen mehr oder weniger zum Tragen kommen können.

 

In der Formel 1 und der Luftfahrt werden Reifen schon seit langer Zeit mit Stickstoff gefüllt, als Antwort auf die dort gestellten Sicherheits- und Leistungsanforderungen.

 

Bei der Herstellung vieler derzeit angebotener Reifengase werden meistens jene Elemente vermieden und ausgefiltert, die durch die Verwendung normaler Druckluft allzu oft schädliche Bestandzeile des Reifeninneren sind:

 

  • Feuchtigkeit
  • Sauerstoff und
  • Öldampf.

 

Die wesentlichsten Vorteile sind:

  • Der übliche Druckabfall im Reifen wird erheblich reduziert.
  • Mit Reifengas kann der Reifenalterungsprozess hinausgeschoben werden.
  • Vielfach wird den heute in Verwendung stehenden Reifengasen auch ein Plus an Abrollkomfort und ein geringeres Abrollgeräusch zugesprochen.

 

Der passende Reifenluftdruck


Wir empfehlen: Lassen Sie monatlich den Luftdruck bei uns kontrollieren.

 

Wir haben die dafür speziell geeichten Geräte.

 

Zu hoher bzw. zu niedriger Druck erhöht nicht nur die Abnutzung des Reifens, sondern auch die Unfallgefahr (Reifenplatzer).

 

 

 

Reifenschäden


Bitte vermeiden Sie es, Bordsteinkanten zu überfahren.

 

Reifenschäden sind fast immer die Folge.

 

Ist ein Reifen beschädigt, kommen Sie am besten zu uns. Wir reparieren den Reifen fachmännisch.

 

 

 

Reifentausch vorne/hinten


Aufgrund der achsweise unterschiedlichen Abnützung der Reifen empfiehlt sich ein regelmäßiger seitengleicher Rädertausch von vorne nach hinten und umgekehrt.

 

Ein Diagonaltausch sollte nur dann vorgenommen werden, wenn dies ausdrücklich in der Betriebsanleitung des Fahrzeugherstellers verlangt wird.


Bei der Verwendung von laufrichtungsgebundenen Reifen sind die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers und die Angaben an den Reifenflanken zu beachten.


Für den Wechselzyklus bietet sich der regelmäßige Sommer-Winterreifenwechsel an.

 

 

Schneeketten


Sicher ist es ein gutes Gefühl, im Winter mit Schneeketten unterwegs zu sein. Denn moderne Qualitätsketten sind schnell montiert, beidseitig befahrbar, Ö-Norm typengenehmigt und sogar selbstnachspannend.

 

 Einige Hinweise für den Gebrauch:


  • Kettengröße immer nach der (exakten) Reifendimension wählen.
  • Empfehlenswert ist eine Probemontage vor dem Einsatz.
  • Bekettet wird stets die Antriebsachse.
  • Vermeiden Sie das Befahren von Gehsteigkanten und anderen Strassenkanten.
  • Nach Gebrauch sollten die Ketten mit Wasser gereinigt und getrocknet werden.
  • Allrad und Spikereifen befreien Sie nicht vor einer Kettenmontage bei gesetzlicher Schneekettenpflicht!

 

 

 

Sommerreifen


Auswahl beim Reifenwechsel im Frühjahr!


Bei der Reifenwahl hat Sicherheit unbedingt Vorrang. Daher dürfen nur jene Reifengrößen und Ausführungen am Fahrzeug montiert werden, die auch im Zulassungsschein vermerkt sind.

 

Viel Forschung und Entwicklung wird von der Autoindustrie aufgewendet, um den richten Reifen optimal mit der Radaufhängung und all ihren Komponenten abzustimmen. Fragen Sie Ihren Reifenspezialisten.

 

Er hilft bei einer anderen als der im Typenschein eingetragenen Reifendimension oder Felge und weiß über Sondergenehmigungen Bescheid.

 

Bei notwendigen Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Autoherstellers oder Importeurs in Österreich hilft er ebenso.

 

Nur nach einer Eintragung in die Fahrzeugpapiere erhalten Sie auch für Ihre Sonderbereifung das Pickerl nach § 57 a KFG.

 

Ihr Reifenspezialist empfiehlt Ihnen auch nur solche Marken, die mit korrekter Seitenwandbeschriftung wie Typisierungs- und Herstellercodes, ausgestattet sind.

 

 

 

 

Mischbereifung - Sommer-/Winterreifen:


Das Mischen von Sommer- und Winterreifen ist bei PKW und deren Anhängern grundsätzlich verboten.

 

Ein solches Verbot gibt es bei Fahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht nicht, vorausgesetzt es werden immer achsweise Reifen gleicher Bauart verwendet.

 

 

 

Mit Winterreifen im Sommer weiterfahren?


Im Prinzip möglich und vom Gesetzgeber nicht verboten. Aber sehr wirtschaftlich ist es nicht.

 

Winterreifen haben eine weichere Laufflächenmischung und sind zum Beispiel auf der Autobahn bei Hochgeschwindigkeit, durch die höhere Umgebungstemperatur im Sommer, einer weit höheren thermischen Belastung ausgesetzt.

 

Der Profilverschleiß nimmt stark zu und die Stabilität bei scharfer Kurvenfahrt nimmt ab.

 

Aufgrund der anderen Mischungszusammensetzung, gegenüber Sommerreifen, haben Winterreifen in der warmen Jahreszeit auch schlechtere Nässehaftwerte und einen längeren Bremsweg.

 

Bei hohen Fahrbahntemperaturen haben Sommerreifen auch ein besseres Naß-Trocken-Handling und somit eine höhere Fahrstabilität und Sicherheitsreserve als Winterreifen.

 

Daher empfehlen wir: Wählen Sie immer den richtigen Reifen zur Jahreszeit passend

 

 

 

Spikereifen / Spike


In Österreich ist die Verwendung von Spikereifen in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September verboten. Das heißt: Spikereifen sind vom 1. Oktober bis zum 31. Mai des nächsten Jahres in Österreich erlaubt.

 

Spikereifen sind ideal bei Eis und Schnee, so lange beide trocken sind.

 

Bei Matsch und feuchten Straßenoberflächen bewähren sich hingegen die modernen Winter-Lamellenreifen - dank Silica - hervorragend.

 

Trotzdem wird es Einsatzorte und Situationen geben, wo der Spikereifen unübertroffen ist.

 

Spikereifen befreien bei allgemeiner Schneekettenpflicht jedoch nicht vor einer Kettenmontage.

 

Wir beraten sie ausführlich über den wirtschaftlichen Einsatz von Spike- oder Lamellenreifen und überprüft Ihre Vorjahres-Spike gewissenhaft auf die weitere Verwendbarkeit im kommenden Winter.

 

 

 

Wie lange noch mit Spikereifen?


Spikereifen sind von 1. Oktober bis 31. Mai erlaubt.

 

Wichtig ist bei der Demontage der Spikes eine Profiltiefenüberprüfung. Bei nur mehr 4,0 mm und weniger verlieren die Reifen ihre Wintertauglichkeit.

 

Auch wenn die Spikes mehr als 2,0 mm über die Lauffläche herausragen, dürfen sie nicht mehr eingesetzt werden.

 

Fahren Sie bitte keine Reifen deren Spikes entfernt wurden. Durch die ausgewalkten Spikelöcher können Steine oder Feuchtigkeit in den Reifenunterbau eindringen und Schäden verursachen.

 

Vertrauen Sie in allen Fällen dem Reifenspezialisten, wen es um die Beurteilung Ihrer Reifen geht.

 

 

 

Reifen-Technologie für Sicherheit


Erinnern Sie sich noch an die ersten Radial-Winterreifen Mitte der sechziger Jahre?

 

Die Verzahnung von schneebedeckter Straßenoberfläche und Reifen gelang damals schon ganz gut. Aber die Reifentechnik hat sich weiterentwickelt.

 

Heute sind Winterreifen mit Silica-Anteilen und Lamellentechnik nicht mehr wegzudenken. Neue Generationen bewirken aber auch bei schneller Fahrt, z.B. auf Autobahnen, eine Kühlung der Profilklötze, einen besseren Nassgriff und viel mehr Komfort.

 

Kurz und gut: die Gesamteigenschaften gegenüber früheren Modellen wurden nach und nach erheblich verbessert.

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